Stadien der kommenden Erstligaspielzeit

Sepsi OSK Sfântu Gheorghe wird seine Heimspiele weiterhin im Städtischen Stadion austragen, da die Sepsi Aréna noch nicht eröffnet werden konnte. Das 8.400 Zuschauer fassende neue Stadion soll allerdings bis Ende August fertiggestellt werden.

Noch etwas länger auf den Einzug in die neue Heimat warten muss Rapid Bukarest. Das künftig 14.000 Zuschauer fassende Stadion im Stadtteil Giulești soll im September fertiggestellt werden, doch die Eröffnung wird sehr wahrscheinlich erst im kommenden Jahr stattfinden. Rapid wird seine Heimspiele bis dahin in der National-Arena austragen.

Weiterhin in Buzău wird Chindia Târgoviște seine Heimspiele austragen müssen. Möglicherweise kann die Mannschaft zur Rückrunde in das neue Stadion einziehen, auch wenn die Arbeiten dann noch nicht komplett abgeschlossen sind.

Stadionneubau in Clinceni

Academica Clinceni will sich langfristig in der ersten Liga etablieren und verkündete am Freitag den Bau eines neuen Stadions. Bereits das aktuelle Stadion wurde 2018/19 ausgebaut, an gleicher Stelle soll nun ein Neubau mit einer Kapazität von 8.000 Plätzen entstehen.

Weiterhin will sich der Club als Vertretung für den Landkreis Ilfov aufstellen und hat bereits sein Wappen geändert. Die Namensänderung in FC Academica Clinceni Ilfov wurde vom Verband allerdings noch nicht offiziell genehmigt.

Die Mannschaft wird ihre Heimspiele bis auf weiteres in Călărași austragen.

CSA Steaua Bukarest eröffnet neues Stadion

Mit einem Freundschaftsspiel zwischen CSA Steaua Bukarest und OFK Belgrad (6:0) wurde am Mittwochabend das neue Stadion im Bukarester Stadtteil Ghencea eingeweiht. Dieses fast nach offiziellen Angaben 31.254 Zuschauer und soll rund rund 100 Millionen Euro gekostet haben. Die Serben waren bereits am 9. April 1974 bei der Eröffnung des alten Stadions der erste Gegner. Zum ersten Pflichtspiel empfängt CSA Steaua Bukarest am 4. August den FK Csíkszereda.

FC Viitorul fusioniert mit Farul Konstanza

Der FC Viitorul und der FC Farul Konstanza werden fusionieren, dies erklärten die Vertreter beider Vereine während einer Pressekonferenz am Montag. Die neue Mannschaft wird als Farul Konstanza firmieren und den Startplatz des FC Viitorul in der ersten Liga einnehmen. Das Traineramt übernimmt Gheorghe Hagi, der Gründer der Viitorul-Akademie und langjähriger Trainer des FC Viitorul.

„Es wird nur einen Namen, eine Marke geben: Farul. Alle Junioren-Mannschaften werden Farul heißen. Die Akademie von Gheorghe Hagi wird die Kinder zwischen 8 und 13 Jahren betreuen“, erklärte Gheorghe Popescu, der bisherige Präsident des FC Viitorul und zukünftiger Präsident von Farul Konstanza. Anteilseigner am neuen Club sind Gheorghe Hagi, Ciprian Marica und Zoltán Iasko. Iasko war bisher Sportdirektor des FC Viitorul, Marica hatte 2018 die Marke „FC Farul Constanța“ vom Liquidator des alten Vereins erworben.

Ebenfalls bei der Pressekonferenz anwesend war Bürgermeister Vergil Chițac. Bereits im vergangenen Jahr hatte der PNL-Politiker die Pläne für einen neuen Sportkomplex mit Stadien für Fußball, Rugby und Tennis sowie ein Verwaltungszentrum mit Unterkünften für Sportler vorgestellt. „Wir werden das Stadion umbauen und arbeiten aktuell an der Machbarkeitsstudie. Diese wird in zwei Monaten fertig sein, dann gehen wir zur Nationalen Gesellschaft für Investitionen, um das Projekt ausschreiben zu lassen. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der CNI eine Einigung finden werden.“

Farul Konstanza wird seine Erstligaspiele an der Viitorul-Akademie in Ovidiu austragen.

Stadionerweiterung in Miercurea Ciuc

In Miercurea Ciuc haben die Erweiterungsarbeiten an der Erőss Zsolt Aréna begonnen. In den kommenden zwölf Monaten soll zu der bereits 2017 fertiggestellten Haupttribüne nun auch eine Gegentribüne für 1.400 Zuschauer entstehen. Bisher befanden sich an dieser Seite lediglich einige Stufen. Die Kosten von rund drei Millionen Euro übernimmt der ungarische Staat. Der FK Csíkszereda wird seine Heimspiele auch während der Bauarbeiten weiter in dem Stadion austragen.

Anders als der benachbarte Erstligist Sepsi OSK Sepsiszentgyörgy (Sfântu Gheorghe) setzt der Drittligist FK Csíkszereda (Miercurea Ciuc) fast ausschließlich auf ethnisch ungarische Spieler. In Miercurea Ciuc befindet sich zudem der Hauptsitz der „Fußballakademie des Szeklerlandes“, welche mit Geldern aus Ungarn aufgebaut wurde und mit der Puskás Akademie in Felcsút kooperiert.

Unirea Alba Iulia muss nach Zlatna ausweichen

In der anstehenden Rückrunde der 3. Liga wird Unirea 1924 Alba Iulia (9. Gruppe) seine Heimspiele in Zlatna (Kleinschlatten) austragen, was die Begegnungen gegen Sănătatea Cluj (12.3.), Ocna Mureș (2.4.), Galda de Jos (16.4.) und Hunedoara (30.4.) betrifft. Zuletzt war der Klub aus der Hauptstadt des Landkreises Alba am 27. September 2018 für das Pokalspiel gegen FC Steaua Bukarest nach Zlatna ausgewichen. Die Stadt liegt knapp 40 Kilometer von Alba Iulia (Karlsburg) entfernt.

Im Stadionul Victoria-Cetate wird unterdessen die Leichtathletikbahn modernisiert. Die Arbeiten sollen mindestens sieben Monate dauern.

Turris-Oltul Turnu Măgurele hat sich vom Spielbetrieb der 2. Liga zurückgezogen

AFC Turris-Oltul Turnu Măgurele hat sich vom Spielbetrieb der 2. Liga zurückgezogen, dies gab der rumänische Fußballverband (FRF) am 5. Februar bekannt. Die Mannschaft belegte nach 14 von 21 Spieltagen der regulären Saison den 13. Platz. Zuvor war bekannt geworden, dass sich Mäzen Valentin Dragnea aus dem Verein zurückgezogen hat. Dragnea ist der Sohn des wegen Beihilfe zum Amtsmissbrauch inhaftierten ehemaligen Premierministers Liviu Dragnea.

Am 16. Februar hat der Verband nun entschieden, alle von Turnu Măgurele bereits ausgetragenen Spiele zu streichen. Gewöhnlich werden die Ergebnisse nur dann gestrichen, wenn eine Mannschaft sich vor Abschluss der Hinrunde vom Wettbewerb zurückzieht. Da in dieser Saison allerdings keine Hin- und Rückrunde ausgespielt wird, musste eine separate Entscheidung getroffen werden. Besonders ärgerlich ist die Annullierung der Spiele für Universitatea Cluj, die vom sechsten auf den elften Platz zurückgefallen sind. Statt den Klausenburgern steht nun Petrolul Ploiești auf einem Qualifikationsplatz für die Aufstiegsrunde.

Turris-Oltul Turnu Măgurele war erst 2017 aus Voința Saelele hervorgegangen und erhielt nach dem Aufstieg in die 3. Liga massive finanzielle Unterstützung durch die Lokalverwaltung. Turnu Măgurele ist eine Kleinstadt mit knapp 25.000 Einwohnern und damit die drittgrößte Stadt im Landkreis Teleorman. Die Gemeinde Saelele liegt rund 20 Kilometer nordwestlich.

Noch als Voința Saelele gelang im Jahr 2017 durch zwei Siege gegen CS Strehaia der Aufstieg in die 3. Liga. Als Voința Turnu Măgurele belegte die Mannschaft dann in der Saison 2017/18 den dritten Platz hinter Petrolul Ploiești und FCM Alexandria. Im Sommer 2018 erfolgte dann der Umzug von Saelele nach Turnu Măgurele, wo gerade das neue Städtischen Stadion fertigstellt worden war. In der Spielzeit 2018/19 gelang schließlich der Sprung in die 2. Liga, wobei Verfolger FC Universitatea Craiova um 12 Punkten distanziert wurde. Im vergangenen Jahr vergab Turnu Măgurele dann im letzten Spiel der Aufstiegsrunde gegen Rapid Bukarest den Durchmarsch in die 1. Liga. Amir Jorza traf für Rapid erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich, der allerdings auch den Bukarestern nicht mehr genügte, denn um noch den Relegationsplatz zu erreichen, hätte die Mannschaft gewinnen müssen.