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CSM Moinești v. Voința Gârleni

CSM Moinești – AS Voința Gârleni 3-2
18.05.18 | Kreisliga Bacău | 50 Zs. | Stadionul Petrolul, Moinești
(Stadion #237 in Rumänien, Spiel #391 in Rumänien)

Anreise: 280 km aus Hermannstadt (5,5 Stunden)

Petrolul Moinești in der dritten Liga

Gegründet wurde Petrolul Moinești im Jahr 1948. Zwischen 1950 und 1955 firmierte die Mannschaft unter dem Namen Flacăra und in den Spielzeiten 1956 und 1957 als Energia. Danach kehrte der Verein zu seinem ursprünglichen Namen zurück. Seit 2012 heißt der Klub CSM Moinești.

Die längste Zeit seiner Existenz spielte Moineşti in der Divizia C, die in bis zu 12 Staffeln ausgespielt wurde. Als die Mannschaft in der Saison 1971/72 ihre Staffel gewann, waren es 12 und die Gegner hießen u.a. Rulmentul Bârlad (140 km), Automobilul Focșani (130 km) und Letea Bacău (50 km). In den Aufstiegsspielen zur Divizia B siegte Petrolul gegen ITA Pașcani, verlor aber gegen Delta Tulcea. Eine Saison später stieg die Mannschaft als Zweitplatzierter hinter Viitorul Vaslui auf, da die Divizia B von zwei auf drei Staffeln vergrößert wurde. Die dritte Liga der Saison 1973/74 umfasste Mannschaften aus dem gesamten Osten des Landes, von Suceava im Norden an der Grenze zur Sowjetunion bis Călărași an der Donau. Petrolul Moinești musste mit nur acht Siegen in 34 Spielen wieder absteigen.

Die erfolgreichsten Jahre von Petrolul

Bis zur Saison 1991/92 spielte der Klub ununterbrochen in der dritten Liga. Erst 1991/92 musste Petrolul, trotz eines Platzes im Mittelfeld, in die Divizia D absteigen. Die dritte Spielklasse wurde zur kommenden Saison von zwölf auf vier Staffeln zusammengestrichen. Der Mannschaft gelang allerdings der sofortige Wiederaufstieg und am Ende der Saison 1995/96 sogar der zweite Aufstieg in die Divizia B. Es begannen die erfolgreichsten Jahre des Klubs. Gegner zu dieser Zeit waren der große Lokalrivale FC Onești, Dacia Unirea Brăila, Politehnica Iași, Dunărea Călărași oder Dunărea Galați.

In der Saison 2005/06 traf Petrolul Moinești ein zweites Mal eine Ligareform. Dieses Mal wurde die zweite Liga von drei auf zwei Staffeln verkleinert und die Mannschaft musste als 13. von 16 Klubs absteigen. In der folgenden Saison stürzte Petrolul in die vierte Liga ab, da die lokalen Behörden die Finanzierung des Klubs eingestellt hatten. In den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 spielte die Mannschaft nochmal in der dritten Liga.

Die jüdische Geschichte der Stadt

Der Aufstieg der Stadt ist eng mit der Erdölförderung verbundene. Darüber hinaus hatte Moinești, wie fast alle Städte der Moldau, einen bedeutenden jüdischen Bevölkerungsanteil, der für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von großer Bedeutung war. Im Jahr 1899 soll sogar die Hälfte der Bevölkerung Juden gewesen sein. Es gab von Gebetshäusern über eine Mikwe bis hin zu Schulen für Jungen und Mädchen eine funktionierende jüdische Infrastruktur gab. Wahrzeichen der Stadt ist ein Dada-Monument, welches der banat-schwäbische Bildhauer Ingo Glass anfertigte. Es erinnert an Tristan Tzara (Samuel Rosenstock), einen Mitbegründer des Dadaismus, der in Moinești geboren wurde.

DADA Monument Moinesti
DADA-Monument in Moinești

Petrolul Moinești – Moinești

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Veröffentlicht in Groundhopping Liga 4

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